Montag, 2. November 2009

44. Gou / Das Entgegenkommen

heute einfach mal wieder erblättert... erorakelt...

oben Kiäm, das Schöpferische, der Himmel
unten Sun, das Sanfte, der Wind


Das Zeichen deutet auf eine Lage, da das dunkle Prinzip heimlich und unerwartet von innen und unten her sich wieder eindrängt, nachdem es beseitigt war. Das Weibliche kommt von sich aus den Männern entgegen. Das ist eine gefährliche und nicht günstige Lage, wegen der möglichen Konsequenzen, die es rechtzeitig zu erkennen und dadurch zu verhindern gilt.

Das Zeichen ist dem fünften Monat zugeordnet, da mit der Sommersonnenwende das dunkle Prinzip allmählich wieder aufzusteigen beginnt.

Das Urteil
Das Entgegenkommen. Das Mädchen ist mächtig.
Man soll ein solches Mädchen nicht heiraten.


Das Emporkommen des Gemeinen ist unter dem Bild eines frechen Mädchens gezeichnet, das sich leichthin preisgibt und dadurch die Herrschaft an sich reißt. Das wäre nicht möglich, wenn das starke und Lichte dem nicht auch seinerseits entgegenkäme. Das Gemeine sieht so harmlos und schmeichelnd aus, dass man seine Freude daran hat. Es sieht so klein und schwach aus, dass man meint, unbesorgt mit ihm scherzen zu können.

So kommt der Gemeine nur dadurch hoch, dass der Edle ihn für ungefährlich hält und ihm Macht verleiht. Würde man ihm von erstem Anfang entgegentreten, so würde er nie zu Einfluss gelangen können. Aber die Zeit des Entgegenkommens hat auch noch eine andere Seite, die der Beachtung wert ist. Wenn das Entgegenkommen des Schwachen dem Starken gegenüber nicht die Regel sein darf, so hat es doch zu Zeiten seine grosse Bedeutung. Wenn Himmel und Erde einander entgegenkommen, so kommen alle Geschöpfe zum Gedeihen. Wenn Fürst und Gehilfe einander entgegenkommen, so kommt die Welt in Ordnung. ein gegenseitiges Entgegenkommen der füreinander bestimmten und aufeinander angewiesenen Prinzipien ist nötig. Nur muss es frei sein von unreinen Nebengedanken, sonst ist es vom Übel.

Neun auf fünftem Platz bedeutet:
Mit Weidenblättern bedeckte Melone:
Verborgene Linien.
Da fällt es einem vom Himmel herunter zu.


Die Melone ist wie der Fisch ein Symbol des dunklen Prinzips. Sie ist süß, aber fault leicht, weshalb sie mit Weidenblättern schützend zugedeckt wird. Die Lage ist so, dass ein starker, hoher, in sich gefestigter Mensch die Niedrigen, die unter seiner Hand sind, duldend schützt. Er hat die festen Linien der Ordnung und Schönheit in sich selbst. Aber er macht sie nicht geltend. Er fällt jenen nicht durch äußeres Scheinen oder lästige Mahnungen beschwerlich, sondern läßt sie ganz frei, im Vertrauen auf die innerlich umbildende Macht, die einer starken und reinen Persönlichkeit innewohnt. und siehe da! Das Schicksal ist günstig. Die Niedrigen werden beeinflusst und fallen ihm als reine Früchte zu.

Oben eine Neun bedeutet:
Er kommt mit seinen Hörnern entgegen.
Beschämung. Kein Makel.


Wenn man sich aus der Welt zurückgezogen hat, so wird einem das Getriebe der Welt oft unerträglich. Oft gibt es Menschen, die sich in edlem Stolz von allem Gemeinen fernhalten und es schroff zurückstoßen, wo es ihnen entgegenkommt. Solche Menschen werden als stolz und unzulänglich gescholten, aber da sie nicht mehr durch Pflichten des Handelns an die Welt gebunden sind, so ist das weiter nicht schlimm. Sie wissen die Abneigung der Masse mit Fassung zu tragen.

aus dem
I Ging
Das Buch der Wandlungen
Quellen der Weisheit

atmospären

Samstag, 31. Oktober 2009

Gestern...

Aufgebot an Synchronizitäten... Resonanzen...
Verflechtungen... eine um die andere... mir
ist mal wieder so anders... so ???

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Faul...

ich hatte heute das Vergnügen, Vincents neue Lehrerin kennenzulernen. Sie ist strenger als die alte. Keine Ausflüchte bei den Hausaufgaben...

Was heißt das konkret? Dass Kind dazu steht, warum es keine!!! Hausaufgaben gemacht hat. Und nicht so fadenscheinige Gründe wie "meine Großmutter musste sich die Nägel machen" vorbringt.

Mein Sohn schickte sich an Vorreiter in Sachen Wahrheit zu werden und teilte auf Nachfrage mit, dass er zu faul gewesen sei, die Hausaufgaben zu erledigen. Ja, so ist er... er liebt die Wahrheit... Zunehmend trauen sich auch die anderen zu ihren Abgründen und Schatten zu stehen...

Für mich bedeutet dies allerdings, seufz, dass ich ihn mehr kontrollieren muss, damit er in den HausaufgabenFlow kommt... konsequent seinen ewigen Ausweichversuchen standhalten... denn Verhaltensänderung ist angestrebt...

Ich...

habe gerade ein Kompliment von einer
türkischen Lady bekommen, dass ich immer
hübscher werde... ;-)

Heaven...

mal wieder Eindrücke von gestern via Radio...

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Liebe...

kennt keine Belohnung. Liebe
ist stets um der Liebe willen da.

Kong Fu Tse

Die Liebe ist unendlich tätig; ihre Eigenschaft ist immerwährendes Bemühen ähnlicher Hervorbringung; hierin liegt der Grund der Schöpfung - der Beruf der Geschöpfe -, unsere Bestimmung.
Eckartshausen

Mensch, was du liebst, in das wirst
du verwandelt werden. Gott wirst du,
liebst du Gott, und Erde, liebst du
Erde.
Angelus Silesius

Wir sehen die Liebe überall in der Natur. Alles, was in der Gesellschaft gut, groß, hoheitsvoll ist, kommt aus der Liebe; alles, in der Gesellschaft böse, ja dämonisch ist, entsteht als Ergebnis irregeleitetet Liebesgefühle... So offenbart sich die Liebe, diese glühende Sehnsucht zweier Wesen, eins zu werden, und vielleicht einmal die Sehnsucht aller Wesen, sich in ein einziges zu ergießen, allüberall, verschieden je nach den Umständen, mehr oder weniger rein, aber dennoch als die eine Liebe. Vivekananda

Dienstag, 27. Oktober 2009

Sorgen...

Ohne Sorgen kann kein Menschenleben sein,
sondern mit Sorgen, oft sogar mit vielen Sorgen
sorgenlos zu leben, das ist die Lebenskunst, zu
der wir erzogen werden sollen.
Hilty

Die Unveränderlichkeit in der Mitte ist es, was die
Tugend bestimmt; ist es nicht sogar ihr Gipfel? Die
Menschen verharren selten darin.
Kong Fu Tse

Montag, 26. Oktober 2009

Auf Wunsch...

von Geet...

Sonntag, 25. Oktober 2009

Habe...

den Mut zur Wahrheit zu kommen,
auch wenn er durch die Hölle geht.

Vivekananda

Verliere niemals den Glauben an
Deine eigenen Kräfte, und Du kannst
alles in diesem Weltall tun. Werde
nicht schwach. Alle Kraft ist dein!
Vivekananda

Der Schmerz ist ein heiliger Engel,
und durch ihn sind Menschen größer
geworden als durch alle Freuden
der Welt.
Stifter

Nur der Starke kommt in große
Versuchung, damit er dadurch noch
stärker wird. Saretni

Erwarte nicht Hilfe von anderen, weil
du damit Schulden auf dich nimmst.
Glaube an dich, du brauchst keine
Hilfe! Alle Kräfte finden sich in Dir selbst.

Yesudian

Samstag, 24. Oktober 2009

Der Teufel...

das Böse will, dass das Gute getan wird...

eine wunderbare Geschichte von Paulo Coelho... es geht darum, dass der Teufel den Protagonisten weckt, damit er der Pflicht seiner Gebetsstunde nachgehe... Muawiya wundert sich... der Teufel versucht ihm weiszumachen, dass er Gutes tun wolle... sie diskutieren die ganze Nacht... nachdem sich Muawiya nicht beirren lässt, gibt Luzifer auf und sagt, dass er ihn nur deswegen an die Gebetsstunde erinnerte, damit er Gott nicht näher komme. Hätte er reuevoll seine Gebetsstunde nachgeholt, mit voller Hingabe, so hätte dies wesentlich mehr Effekt gehabt, als die üblichen "heruntergeleierten" Gebete des Alltäglichen...

"Vergiss niemals, was Du heute gelernt hast", sagte er zu Muawiya. "Manchmal verstellt sich das Böse als Sendbote des Guten, doch dahinter steckt immer die Absicht noch mehr Zerstörung hervorzurufen."

Die Geschichte ist im OriginalWortlaut hier nachzulesen:

Sei wie ein Fluß,
der still die Nacht
durchströmt

Paulo Coelho
Diogenes

Freiheit in Weisheit

Der Worte viele......... Was ist Wahrheit?

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